S.HE Business und Tradebyte intensivieren Partnerschaft

Da die digitale Welt und gerade die Fashion-Branche nicht stillsteht, bieten wir, die S.HE Business GmbH ab März einen zusätzlichen neuen Dienstleistungsservice für Hersteller und Händler an. In dem Projekt, das wir zusammen mit unserem Partner Tradebyte angehen, geht es darum, dass Produkt- und Bilddaten aufbereitet und für alle relevanten Marktplätze wie Amazon, Zalando, Otto und Co. zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Anlass haben wir Matthias Schulte (Managing Director) und Alexander Otto (Head of Communications) von Tradebyte ein paar Fragen zu unserer Zusammenarbeit und den Entwicklungen auf dem Markt gestellt.

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Wir freuen uns auf die noch engere Zusammenarbeit und damit einhergehende Partnerschaft mit euch. Was waren für euch die ausschlaggebenden Punkte, um schlussendlich die Zusammenarbeit mit S.HE Business zu intensivieren?

S.HE Business bietet viel Kompetenz in Sachen Produktdaten, PIM und digitale Prozesse insgesamt. Durch die Partnerschaft können wir via S.HE individuelle Kundenlösungen bieten, die nahtlos mit unseren Standards arbeiten. Das erlaubt unseren Kunden „Best in Class“ in allen System- und Prozessfeldern.

Wenn ihr an eure Produkt- und Serviceleistungen denkt, sprich: „Anbindung von Marktplätzen“: Wo seht ihr die Stärken eures Service-Angebots und welche Herausforderungen habt ihr zu meistern?

Mit Blick auf die Anzahl unserer angeschlossenen Fashion- & Living-Marktplätze sind wir sicherlich einer der größten in Europa. Dazu kommt unsere Stärke, den Plattform-Trend auch auf der anderen Seite – nämlich der der Retailer, die Marktplätze eröffnen wollen – mitzugestalten, indem wir unsere TB.Market-Lösung positionieren. Das bringt uns bei vielen neuen Plattformen in eine Art „Pole Position“. Die größte Herausforderung ist sicherlich, auf der einen Seite über 600 Anbieter und auf der anderen über 100 Plattformen über ein generisches System zusammenzubringen, mit stark steigender Komplexität.

Der Markt boomt, Hersteller und Händler wollen Umsatz, das heißt, die Nachfrage auf Marktplätzen zu vertreiben ist größer denn je, also euer Geschäft! Welche Erfahrungen macht ihr damit? Wie werdet ihr der Nachfrage gerecht?

Wachstum ist sozusagen Teil unserer DNA, damit kommen wir sehr gut klar ;-). Aber es stimmt, mittlerweile sehen wir auf beiden Seiten einen gewaltigen Wandel im Mindset – Anbieter öffnen sich für neue Vertriebskanäle und Plattformen für digitale Sortimente. In absehbarer Zeit werden beide Trends das Wachstum noch extremer vorantreiben. Zugleich machen wir die Erfahrung, dass ausländische Hersteller und Händler immer mehr auch auf deutschen Marktplätzen vertreiben wollen. Umgekehrt merken wir aber auch, dass der ausländische Kunde nach Lösungen in seinem Land sucht, um seine Produkte dort zu vertreiben. Die Händler denken also immer globaler.

Welche Anforderungen seht ihr daraus resultieren und wie begegnet ihr diesen?

Das digitale Business kennt keine Grenzen und das ist auch mehr als sinnvoll! Herausforderungen stellen sich dabei natürlich genug, von der passgenauen Lokalisierung des Angebots bis zur logistischen Verbringung zum ausländischen Endkunden. Unsere Lösungen, die etwa Mehrsprachigkeit seit Tag 1 unterstützen, und vor allem auch Partnerschaften mit lokal kundigen Unternehmen, bieten da eine sehr gute Basis.

Wir freuen uns mit euch, auch die Länder UK und Benelux stärker ins Visier zu nehmen – aktuell planen wir gemeinsame Events und Kundenworkshops. Welche Art von Event bietet euch den meisten Mehrwert und was macht eure Events einzigartig?

Für uns gibt es da eine klare Antwort: hochkarätige Inhalte gepaart mit Wohlfühl-Atmosphäre. Sprich: Wir bringen diejenigen, die etwas zu sagen haben, auf die Bühne und lassen alles störende Beiwerk wie Stände, Roll-ups, Werbemittel einfach weg. So halten wir es konsequent beim ECD. Wir schaffen Intimität und Vertrauen, Networking ist da nicht nur ein Begriff, sondern die DNA des Events.